26. September 2009

Der Baumfarn

In den Regenwäldern von Australien trifft man immer wieder auf Baumfarne. Die langsam wachsende Pflanze kommt sowohl in den tropischen als auch den gemäßigten Regenwäldern von Queensland bis Tasmanien vor.

Die Pflanze zählt zu den lebenden Fossilien gibt es sie doch seit ca. 400 Millionen Jahren. Der Fern Tree, wie er im Englischen genannt wird, hat einen Stamm aus deren oberen Ende die Farnblätter wachsen. Je mehr Farnblätter je älter der Baum.

25. September 2009

Kakadu National Park

Kakadu NationalparkDer Kakadu Nationalpark im tropischen Norden von Australien gehört zu meinen absoluten Lieblingsorten. Wenige Autostunden von Darwin entfernt gibt es in dem Park der ungefähr die Grösse der Schweiz hat einiges zu entdecken.

Im wasserreichen Tiefland lassen sich gut Wasservögel beobachten und auf einer Bootsfahrt die beiden hier lebenden Krokodilarten. Süsswasser- und Salzwasserkrokodile leben hier neben einander und während der Mensch nicht auf der Speisekarte der Süsswasserkrokodile steht, sollte man sich vor den Salzwasserkrokodilen in acht nehmen. Da sie häufig unter Wasser auf Beute lauern gilt für die Seen und Flüsse des Tieflands ein absolutes Badeverbot.

Zum Baden eignen sich dagegen die Wasserfälle am Arnhemland Escarpment. Die mehrere hundert Kilometer lange Abbruchkante bildet die Grenze zum Hochland. Zur Regenzeit schwellen die Flüsse des Hochlandes an und bilden gewaltige Wasserfälle. In der Trockenzeit eignen die die kühlen Schluchten und Wasserfälle zum verweilen. Highlight eines jeden Besuchs dürften die idyllisch gelegenen Twin Falls sein.

Spuren der Aborigines sind insbesondere am Ubirr Rock und Nourlangie in Form von Felsenmalerei zu sehen. Sie geben einen guten Eindruck was an den nicht der Öffentlichkeit zugänglichen Felsen im Nationalpark zu sehen ist.

Die beste Jahreszeit den Kakadu Nationalpark zu besuchen ist die Trockenzeit von Mai bis September. Für einen Besuch sollten mindesten drei Tage eingeplant werden.

24. September 2009

Reef Teach in Cairns

Jeden Abend von Dienstag bis Samstag läuft in Cairns die Abendpräsentation über das Great Barrier Reef – Reef Teach.

Gegründet wurde Reef Teach von einem irischen Meeresbiologen Paddy Colwell, der auf Booten den Touristen eine 15 Minütige Einweisung gab bevor sie zu ihren Tauchgang starteten. Er hatte das Gefühl die Leute waren an mehr interessiert als er in den Minuten mitteilen konnte und das es viel mehr mitzuteilen gab. Paddy Colwell startete eine Abendpräsentation über das Reef, seine Bewohner und wie sich jeder ihnen gegenüber verhalten sollte. Welche Meerestiere, wie angefasst werden können und welchen man lieber aus dem Weg geht.

Ziel von Reef Talk ist unterhaltsam Wissen zu vermitteln und das Verständnis über das gesamte Ökosystem zu fördern ohne den Zeigefinger zu erheben.

take only pictures and memories, and leave only bubbles

23. September 2009

Der Karijini National Park in Westaustralien

Karijini National ParkDer Karijini National Park ist einer der größten Nationalparks von Westaustralien und liegt im Nordwesten, in der Pilbara.

Bekannt ist der Park für seine Schluchten und Wasserfälle und die Pools sind willkommene Badestellen um den Staub des Outback abzuwaschen. Die Erkundung der Schluchten ist ein Abenteuer und nur die Mutigen wagen die sogenannte Miracle Mile – einen Rundkurs durch die tiefen Schluchten. Wer nicht sicher beim Klettern ist sollte rechtzeitig umkehren und die ausgewaschenen Höhlen genießen.

Zu erreichen ist der Karijini Nationalpark über den Landweg von Perth oder Broome aus. Am besten eigente sich ein Allradfahrzeug um den Park zu erkunden.

22. September 2009

Macquarie Lighthouse in Sydney

Das heute Macquarie Lighthouse in Sydney steht auf dem Platz des ersten australischen Leuchtfeuers. Bereits kurz nach der Ankunft der ersten Flotte wurde 1791 ein Flaggenmast errichtet, um die Hafeneinfahrt zu markieren. Zwei Jahre später er durch ein erhöhtes Feuer ersetzt.

1818 wurde unter Lachlan Macquarie, dem damaligen Gouverneur von New South Wales, der erste richtige Leuchtturm in Betrieb genommen. Entworfen wurde das Sandsteingebäude vom Architekten Francis Greenway, welcher als Strafgefangener nach Australien kam.

Der Sandstein hielt den harschen Wetter Bedingungen nicht lange stand und so wurde nur 60 Jahre der erneute Bau eines Leuchtturms notwendig. Nur 40 Meter neben dem alten entstand der heutige Leuchturm. Der Bau des Architekten James Barnet ähnelte dabei stark dem ursprünglichen Turm.
Das Macquarie Lighthouse gehört für mich zu einen der schönsten Leuchtturme.

21. September 2009

Overland Track in Tasmanien

Der Overland Track ist einer der bekanntesten Mehrtageswanderungen in Australien. Quer durch den Cradle Mountain-Lake St Clair National Park, welcher zur Tasmanian Wilderness World Heritage Area gehört, führt der bekannte Bushwalk. Je nach dem ob über den Lake St Clair das Boot genommen oder am Seeufer entlang gegangen wird ist der Track 65 bzw 74 Kilometer lang.

Rund 8000 Wanderer kommen jedes Jahr aus allen Teilen der Erde um für einige Tage die Wildnis zu genießen. Vorbei an hohen Bergen, durch gemäßigten Regenwald, entlang wilder Flüsse durch alpine Vegetation führt der Track von Hütte zu Hütte. Diese sind einfach mit Ofen, Holzpritschen, Tischen und Bänken eingerichtet. Wassertank und eine Toilette befinden sich in unmittelbarer Umgebung.

Trotz Schlafplatz sollte jeder ein Zelt dabei haben, denn bei schlechten Wetter kann die nächste Unterkunft plötzlich unerreichbar sein. Ob Sommer oder Winter immer ist mit Schnee zu rechnen und eine entsprechende Ausrüstung sorgt auch bei Dauerregen und Matsch für ein gelungenes Abenteuer. Und es regnet oft auf dem Overland Track.

20. September 2009

Kanufahren in der Katherine Gorge

Katherine GorgeUnweit von der Stadt Katherine, in Norden von Australien, liegt der Nitmiluk National Park. Hauptattraktion ist die Schlucht Katherine Gorge.

Auf rund 12 Kilometern hat sich der Katherine River einen Weg durch den Sandstein gesucht. Entstanden ist eine Kette von dreizehn Canyons.

Katherine Gorge kann am besten zur Trockenzeit mit einer Bootstour oder mit einem gemieteten Kanu erkundet werden. Beliebt ist die Erkundung mit dem Kanu. Zwar geht es Fluss aufwärts, aber nur zwischen den einzelnen Kammern der Schlucht, ist die Strömung stärker.

In der Schlucht leben ein paar Frischwasserkrokodile. Frischwasserkrokodile sind für den Menschen ungefährlich, solange man sie in Ruhe lässt. Natürlich beißen sie bei Bedrohung auch zu, aber anders als Salzwasserkrokodile stehen Menschen nicht auf ihrem Speisezettel. Ein Reinfallen ins Wasser bedeutet also nicht gleich Lebensgefahr, sondern nur Erfrischung.

Ein zweiter beliebter Ort sind die Edith falls im Nordwesten des Parks. Unterhalb des Wasserfalls ist ein See, der bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist.

Für Wanderfreunde gibt es eine fünftägige Wanderung durch den Nationalpark zu den Edith Falls. Auch an den Schluchten kann entlang gewandert werden. Für die Wanderungen ist jedoch ein Permit vom Ranger erforderlich.

Katherine versorgt das umliegende Outback und bietet damit alles Lebensnotwendige, wie Supermarkt, Post und Bank. Für die meisten Besucher ist Katherine jedoch nur Durchgangsstation auf dem Weg zum Nitmiluk National Park. Besonderheit ist die School of The Air. Die Schulkinder auf den Firmen werden von hier aus unterrichtet.

Zur Regenzeit ist die Stadt auch immer wieder von den Wassermassen überflutet. Gerne wird erzählt, das dann die Salzwasserkrokodile im Postamt schwimmen.